Zum siebten Mal in Folge war unsere Stiftung Partnerin des Filmfest Hamburg. Und in diesem Jahr gab es wieder einen ganz besonderen Programmpunkt: Zum dritten Mal in Folge haben wir Seniorinnen und Senioren zu einer kostenlosen Filmvorführung eingeladen, darunter viele Menschen, die von Einsamkeit betroffen sind. Möglich gemacht hat das die Zusammenarbeit mit dem Verein Kulturleben, der uns beim Zugang zu den Gästen unterstützt hat.
Am 30. September öffnete die Astor Film Lounge Hamburg ihre Türen für unsere Gäste. Schon beim Ankommen gab es ein Begrüßungsgetränk, später Kaffee und Kuchen, und natürlich durfte das Popcorn nicht fehlen (kostenlos, versteht sich). Wir wollten, dass sich alle willkommen fühlen, und genau so war die Stimmung: herzlich, gelöst, voller Vorfreude.
Gezeigt wurde „Frau Winkler verlässt das Haus“ von Doris Dörrie, ein aktueller Film über eine ältere Frau, die einen Pflegeroboter an die Seite gestellt bekommt. Der Film erzählt von Einsamkeit im Alter, von familiärer Verantwortung und von der Frage, was Menschlichkeit in einer technisierten Zukunft bedeutet. Das sind Themen, die vielen unserer Gäste sehr nahe gehen. Und genau deshalb hat uns der Film so gut gefallen.
Wir haben uns riesig gefreut, so viele glückliche Gesichter zu sehen. Es wurde gelacht, es wurde geschwiegen, und manch einer verließ das Kino sichtlich bewegt.
Für uns zeigt dieser Nachmittag, wie viel ein gemeinsamer Kinobesuch bewirken kann. Ein Film, ein Stück Kuchen, ein Platz im Saal. Mehr braucht es manchmal nicht, damit sich Menschen weniger allein fühlen. Wir bedanken uns herzlich beim Filmfest Hamburg, beim Verein Kulturleben und der Astor Film Lounge für die großartige Zusammenarbeit und freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal.