Marcus Urban ist einer der ersten Profifußballer weltweit, die sich geoutet haben. Heute arbeitet er als Autor, Executive Coach und Experte für Diversity Leadership in Unternehmen. Aus eigener Erfahrung weiß er, wie traditionelle Männlichkeitsbilder, gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und gesellschaftlicher Anpassungsdruck Menschen dazu bringen, ihre Identität zu verbergen. Beim Regenbogenempfang 2026 im Hessischen Landtag brachte er es auf den Punkt: „Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sind keine Parameter für Leistungsfähigkeit.“
In seinem Impuls verbindet Urban seine Erfahrungen aus dem Profifußball mit seiner heutigen Arbeit in der Führungskräfteentwicklung und der Gestaltung von Unternehmenskultur. Er zeigt, wie Geschlechterrollen und die Angst vor Ausgrenzung oder Gewalt beeinflussen, wer sich im öffentlichen Raum frei und sicher fühlen kann. Seine Botschaft: Freiheit bedeutet, sich nicht verstecken zu müssen.
