Von Normalisierung spricht man, wenn problematische Verhaltensweisen mit der Zeit als selbstverständlich angesehen werden. Das kann dazu führen, dass Gewalt oder Diskriminierung weniger wahrgenommen oder seltener hinterfragt werden. Aktuell wird Normalisierung auch als bewusste Strategie diskutiert: Personen oder Gruppen sprechen oder handeln dabei bewusst regelmäßig diskriminierend oder gewaltvoll, damit sich die übrige Bevölkerung daran gewöhnt und diese Diskriminierung/Gewalt immer mehr als normal und weniger als schlimm empfindet.