Von sekundärer Viktimisierung spricht man, wenn Betroffene nach einer Gewalterfahrung zusätzlich belastet werden – etwa weil ihnen nicht geglaubt wird, sie beschuldigt oder respektlos behandelt werden. Auch gut gemeinte Reaktionen („trag doch in Zukunft etwas längere Röcke“) können unbeabsichtigt verletzend sein.