Jacqueline Sittig, geb. 1995, ist Juristin mit einem Schwerpunkt an der Schnittstelle von Recht, Digitalisierung und gesellschaftlicher Verantwortung. Im Fokus ihrer wissenschaftlichen Arbeit stehen jene Herausforderungen, die neue Erscheinungsformen digitaler geschlechtsspezifischer Gewalt – insbesondere im Zuge des Einsatzes Künstlicher Intelligenz – mit sich bringen. Seit 2021 promoviert sie an der Universität Würzburg zu bildbasierter sexualisierter Gewalt; insbesondere zu nicht-einvernehmlichen sexualisierten Deepfakes.
Mit einem intersektionalen Verständnis verbindet Sittig wissenschaftliche Forschung mit Praxis, Lehre und gesellschaftlichem Engagement. Nach ihrem Studium der Rechtswissenschaften in Würzburg und Bristol (England) war Sittig als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Würzburg sowie in einer auf IT- und Wirtschaftsrecht spezialisierten Kanzlei tätig. Seit 2024 lehrt sie im LL.M.-Studiengang Digitalization and Law der Universität Würzburg. Parallel absolviert sie ihr Rechtsreferendariat am OLG Bamberg mit Stationen in Würzburg, Frankfurt am Main und Berlin. Als Speakerin und Sachverständige bringt sie ihre Expertise in wissenschaftliche, fachöffentliche und gesellschaftliche Debatten ein.
